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Der gymnasiale Zweig an der Melibokusschule
Der Gymnasialzweig an der Melibokusschule
Auf dieser Seite erhalten Sie einige Informationen über den Gymnasialen Zweig, dies ist untergliedert in die nachfolgenden Themenbereiche:
Übergang in die Sekundarstufe II (Oberstufe)
Fächer
Im Gymnasialzweig werden in den Jahrgängen 5 - 9 die Fächer:
Deutsch, English, Mathematik, Musik, Kunst, Gemeinschaftskunde, Erdkunde, Politik-wissenschaft, Physik, Chemie, Biologie, Religion/Ethik, Sport und die 2. Fremdsprache (Französisch / Latein) unterrichtet.
Der Unterschied zu den anderen Schulformen bei dem Pflichtunterricht liegt darin, dass die 2. Fremdsprache (Französisch oder Latein) für alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums verbindlich ist und den Rang eines Hauptfaches hat und damit bei Versetzung oder Nichtversetzung eine entscheidende Rolle spielt. Im Gegensatz zur Realschule ist die Sekundarstufe des Gymnasiums auf 5 Jahre verkürzt worden.
Im 8. Jahrgang kann noch eine dritte Fremdsprache gewählt werden.
Inhaltliches
Der wesentliche Unterschied zwischen dem Gymnasium und den anderen Schulformen (Realschule, Hauptschule) liegt jedoch in der Verpflichtung, dass das Gymnasium nicht nur auf berufsqualifizierende Ausbildungsgänge, sondern vor allem auch auf ein Hochschulstudium vorbereiten muss. Daraus folgt, dass das Gymnasium in stärkerem Maße:
- abstrakt-analytisches Denken
- theoretisches Wissen
- Selbstständigkeit beim Aneignen und bei der Weitergabe von Wissen
- Fähigkeit zum Transfer
fordern und fördern muss.
Um schon in der Sekundarstufe I die Grundlagen für die Studierfähigkeit zu entwickeln wird bei uns auf Arbeitstechniken Wert gelegt, die Selbstständigkeit , analytisches Denken und Kooperationsfähigkeit trainieren.
Mit zunehmender Komplexität werden den Schülerinnen und Schülern Referate und Vorträge übertragen, bei denen auch unterschiedliche Präsentationsformen eingeübt werden.
Durch die relativ kleinen Gymnasialklassen herrscht bei uns eine entspannte Lernatmosphäre, die jedem Schüler/ jeder Schülerin intensive Übungsmöglichkeiten bietet. Wir legen auch besonderen Wert auf die individuelle Beratung und Betreuung der SchülerInnen und ihrer Eltern, auf eine enge Kooperation zwischen Schule und Elternhaus, die eine schnelle Rückmeldung an die Eltern bei Lern- und andern Schwierigkeiten ermöglicht.
Übergang von der Grundschule
Wir stehen im Dialog mit den Grundschulen:
Wir informieren uns über die Schwerpunkte der Arbeit der Grundschule und die Arbeitstechniken, mit denen die Schülerinnen und Schüler vertraut sind. Nach einigen Wochen des 5. Schuljahres tauschen wir uns mit den ehemaligen KlassenlehrerInnen über die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler aus.
G8 oder G9?
Die Informationselternabende stehen vor der Tür, die Termine häufen sich, überschneiden sich und bei den vielen Eindrücken, von dem was Schulen bieten, wird es für manche Eltern und manches Kind nicht leichter, sich für die „richtige“ Schule zu entscheiden.
Jede Schule hat ihren eigenen Charakter. Wir in der Melibokusschule betonen unser vielfältiges Schulleben und die breit gefächerten Angebote weit über den Unterricht hinaus.
Allerdings erfahren wir zur Zeit, dass vielen Eltern eine Antwort auf die Frage nach „G8 oder G9“ am dringlichsten erscheint.
Auch als kooperative Schule haben wir beschlossen, jetzt bei G8 zu bleiben.
In ausgiebigen Gesprächen mit Eltern erhalten wir die Rückmeldung, dass der Weg, den wir mit G8 gehen, für die Kinder gangbar ist.
Wir waren nicht die ersten, die G8 eingeführt haben und wir haben lange beraten, wie wir den Übergang aus der Grundschule in die weiterführenden Schulformen offen halten und erfolgversprechend gestalten.
Eltern sind und waren an diesem Prozess beteiligt und die Zufriedenheit mit dem Vorgehen der Melibokusschule tun Eltern auch immer wieder kund.
Wo es Probleme gab oder Schwierigkeiten auftauchen, sind Eltern und Lehrkräfte gemeinsam um Lösungen bemüht.
Diese Möglichkeit zur Zusammenarbeit ist mit bedingt durch die Tatsache, dass wir kurze Wege haben, Eltern sich ohne große Komplikationen in die Schularbeit mit einbringen können und schneller Austausch stattfinden kann.
Vorschläge zu Hausaufgaben und Stundenplan wurden aufgegriffen, die 5. Klässler lernen gemeinsam das soziale Leben der Schule kennen und bekommen eine Basis zum Methodenlernen.
Wir wissen, dass G8 politisch ein schwieriges Feld ist, aber wir sind mit unserem Tun an den Kindern orientiert und Eltern bestätigen uns, dass sie zufrieden sind, „wie G8 an der Melibokusschule läuft“.
Auch mit dem Blick auf das Schuldorf als Verbundschule und aufnehmende Oberstufe halten wir an einer gemeinsamen Linie fest.
Übergang in die Sekundarstufe II (Oberstufe)
Die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasialzweiges wechseln nach der 10. Klasse/ 9. Klasse zum Schuldorf, um dort ihr Abitur zu machen. (Einige Schülerinnen und Schüler beginnen eine berufliche Ausbildung oder wechseln ins Berufliche Gymnasium).
Bei diesem Wechsel in das Schuldorf werden sie von uns unterstützt: einige Lehrerinnen/ Lehrer, die sie im 10. Jg./ 9. Jg. unterrichtet haben, übernehmen am Schuldorf einen Kurs. Durch diesen engen Kontakt zum Schuldorf haben wir einen noch besseren Überblick über das Anspruchsniveau in den einzelnen Fächer und können die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler beobachten und begleiten.
In der Regel entwickeln sich die Schülerinnen und Schüler gemäß ihrem in der Sekundarstufe I gezeigten Arbeits- und Leistungsvermögen. An einem Schnuppertag im Schuldorf und bei einem Informationsabend werden die Schülerinnen und Schüler und auch die Eltern mit den Inhalten der Sekundarstufe II und den Schwerpunkten des Schuldorfes vertraut gemacht.
Von der Seite der Schülerinnen und Schülern wird dieser Wechsel als etwas Positives empfunden, da sie es als Chance ansehen, neue Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen.
Unterrichtsinhalte des Gymnasialzweiges
Die Unterrichtsinhalte und Anforderungen richten sich nach den Rahmenlehrplänen, die für alle Gymnasien verbindlich sind.
Pädagogische und inhaltliche Schwerpunkte unseres Gymnasialzweiges:
- Enge inhaltliche Kooperation der Fachlehrer der Hauptfächer
- Eine Arbeit wird pro Halbjahr inhaltlich parallel geschrieben.
- Es finden Kurse zur Förderung bei Lese-/ Rechtschreibschwäche statt
5./6. Jahrgang
Siehe auch die Schwerpunkte der pädagogischen und inhaltlichen Arbeit in Jg. 5 und 6. Hervorzuheben ist:
- Klassenstunde: Schwerpunkt dieser von der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer zu haltenden Stunde ist ein Unterrichtsprojekt zum sozialen Lernen, in dem es um Methoden der Persönlichkeitsstärkung und Konfliktlösung und Toleranz geht. (5. Jg.)
- Klassenfahrt (normalerweise im 2. Halbjahr) (5. Jg.)
- Pädagogische Konferenz im 1. Halbjahr zum Arbeits- und Sozialverhalten der Klasse und einzelner Schülerinnen, Schüler. Evtl. Beratung der Eltern. (5. Jg.)
- Pädagogische Konferenz im 2. Halbjahr zum Arbeits- und Sozialverhalten der Klasse und einzelner Schülerinnen, Schüler. Evtl. Beratung der Eltern. (6. Jg.)
7. Jahrgang
- Kleinere Referate, Informationsbeschaffung und Kurzvortrag.
- Vertiefung der Möglichkeiten der Konfliktanalyse und -bewältigung.
- Kooperation mit der Gemeinde: Gemeindevertreter wird in die Schule eingeladen,um das Interesse der Schülerinnen und Schüler für die Vertretung ihrer Interessen / für die politische Arbeit zu wecken.
- Klassenfahrt
8. Jahrgang
- 2-wöchiges Praktikum (verpflichtend an allen Gymnasien) - Vor-/ Nachbereitung durch Besuch im BIZ , Betriebserkundung, Praktikumsbericht
- Vortrag (auch durch visuelle Medien), Präsentationstechniken
- Pädagogische Konferenz im 2. Halbjahr zwecks Laufbahnberatung, eventuell Förderungsmaßnahmen.
9. Jahrgang
- Umfassenderes Referat / umfangreicherer Vortrag
- Information über die Sekundarstufe II durch den Oberstufenleiter des Schuldorfes für Eltern und Schülerinnen und Schüler, Information über weiterführende Schulen, die einen mittleren Bildungsabschluss voraussetzen
- Schnuppertag am Schuldorf
- Abschlussfahrt
Austauschfahrten
- Frankreich (7. Jg.)
- England (7. Jg. (nur Lateiner), 8. Jg.)
- Australien (9.Jg.)
Wohnortnähe
Kurze Wege, Klassenkameraden in der Nachbarschaft, Möglichkeit der Kooperation mit Klassenkameraden.
