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Die Förderstufe an der Melibokusschuke
Informationen über die Förderstufe an der Melibokusschule
Durch die Verschiebung der Entscheidung über den weiteren Schulweg um zwei Jahre haben besonders die Eltern von Kindern, die mit dem Ende der Primarstufe auf Grund ihrer Entwicklung (noch) nicht eindeutig einer der drei Schulformen zuzuordnen sind, die Möglichkeit weiterer Beobachtung und Förderung, bevor am Ende der Jahrgangsstufe 6 die Entscheidung – dann allerdings nach Vorgabe der Schule – getroffen wird.
Infolge der Einführung der verkürzten gymnasialen Laufbahn ergeben sich gravierende Änderungen der Stundentafel und Abfolge der Fächer in diesem Zweig, so dass ein direkter Übergang von der sechsten Klasse der Förderstufe in die siebte Klasse des Gymnasiums nicht mehr möglich ist. Stattdessen können Kinder, die sich im Laufe der zweijährigen Förderstufe die gymnasiale Eignung erarbeitet haben, ihren Weg im sechsten Gymnasialjahrgang mit dem Einstieg in die zweite Fremdsprache beginnen.
Die Lehrkräfte in der Förderstufe der Melibokusschule sehen ihre Aufgabe darin, alle Schülerinnen und Schüler möglichst individuell zu fördern und zu fordern. Deshalb liegt ein wesentlicher Schwerpunkt des Unterrichts in der Entwicklung der Fähigkeit zu selbstständigem Lernen. Das heißt, wir sind bestrebt, den uns anvertrauten Kindern die Grundtechniken und Fertigkeiten zu vermitteln, die Voraussetzung sind für eigene, nicht nur reproduzierende Leistungen und damit die Grundlage bilden für ein gesundes Selbstbewusstsein.
Alle Schülerinnen und Schüler haben im ersten Jahr in allen Fächern gemeinsamen Unterricht, um unterschiedliche Ausgangslagen aufzuarbeiten und sich in der neuen Schule mit ihren erweiterten Anforderungen – auch im sozialen Bereich – zurecht zu finden.
Ab Beginn des 2. Jahres in Klasse 13 wird der Unterricht in den Hauptfächern Englisch und Mathematik auf zwei Kursniveaus durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler werden von den Fachlehrern in Absprache mit der Klassenkonferenz (das sind alle Lehrkräfte, die in einer Klasse unterrichten) für den Kurs vorgeschlagen, der ihren bisherigen Lernerfolgen am besten entspricht.
Selbstverständlich werden die Schülerinnen und Schüler (durch Gespräche und Rückbesinnung auf das erste Jahr) im Rahmen ihrer Möglichkeiten und die Eltern mit einbezogen. Maßgebend für die Einstufung ist letztendlich der Elternwunsch.
Der Unterricht läuft in beiden Niveaustufen parallel mit unterschiedlichen Anforderungen, so dass die Möglichkeit des Wechselns immer gegeben bleibt. Die Lehrkräfte sprechen sich regelmäßig ab. Das heißt, das Voranschreiten im Stoff, methodische Fragen und gemeinsam durchgeführte Lernkontrollen werden abgesprochen sowie die Entwicklung der einzelnen Schüler beobachtet, um rechtzeitig Veränderungen Rechnung zu tragen.
Neben der Vermittlung des nach den Lehrplänen geforderten Wissens liegen die Schwerpunkte der Unterrichtsarbeit darin, den Schülerinnen und Schülern Methoden eigenständigen Lernens zu vermitteln und sie so zunehmend in die Lage zu versetzen, ihre schulische Laufbahn eigenverantwortlich mit zu gestalten.
Wir stehen laufend in engem Kontakt mit den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler – über regelmäßige schriftliche Rückmeldungen zum Leistungsstand, über telefonische Kontakte und über Beratungsgespräche – so dass am Ende des sechsten Schuljahres in aller Regel eine gemeinsam getragene Entscheidung über die weitere Schullaufbahn – den Besuch des Gymnasialzweiges in der Jahrgangsstufe 6, bzw. des Real- oder Hauptschulzweiges in der Jahrgangsstufe – getroffen wird.
