Romanische Sprachen

Gemeinsame Aktionen der Fachschaft Französisch mit der Fachschaft Spanisch:
Wir romanischen Fachschaften an der Melibokusschule sehen uns ausdrücklich nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle Ergänzung zueinander. Französisch und Spanisch, beides sind romanische Sprachen, die jeweils ihre Vor- und Nachteile beim Erlernen haben.
Die beiden Fachschaften planen gemeinsame Aktionstage und Projekte, um Gemeinsamkeiten der Sprachen hervorzuheben.

Französisch:

Quoi de neuf? Was gibt‘s Neues bei DELF ?

Seit Jahren an der Melibokusschule etabliert, gehört DELF (Diplôme d‘Etudes en langue française) zu unserem Schulalltag: ein Examen, das Französisch-Kenntnisse unabhängig vom Lehrbuch bewertet. Die schriftliche Prüfung – zentral für ganz Deutschland – findet in unserer Schule statt, die mündliche im Institut français in Mainz. Bei diesem Examen geht es nicht um Grammatik- Kenntnisse, sondern um die Bewältigung von Alltagssituationen im mündlichen und schriftlichen Bereich, unabhängig von der Bewertung von Lehrer/innen. Bei Bestehen gibt es ein „Diplom“: eine lohnende Beilage zum Zeugnis und bei Bewerbungen. Für jede/n Einzelne/n aber gibt es tatsächlich Neues: die Aufregung, sich in einer wirklichen Situation zu befinden, einem Franzosen/einer Französin Rede und Antwort zu stehen und dafür bewertet zu werden. Wer sagt, er sei nicht aufgeregt, sagt nur die halbe Wahrheit. Noch niemand kam aus der Prüfung zurück – ohne leicht (oder auch mehr) gerötete Gesichtsfarbe! Spannung ist garantiert!
Seit 2014 nehmen jedes Jahr 10 - 12 Schülerinnen und Schüler an DELF (A1 und A2) teil. Es ist eine lohnende Sache – vor einem unabhängigen Gremium zu zeigen, was man kann und was man nicht kann und … zu bestehen. Jeweils die Besten erhalten zusätzlich kurz vor den Sommerferien bei den Ehrungen eine Urkunde der Melibokusschule.

Ruth Büdinger-Eder

Spanisch:
 

Seit dem Schuljahr 2012/13 wird ab der 7. Klasse Spanisch als zweite Fremdsprache für die Gymnasialschüler an der Melibokusschule angeboten.
Die Wahlzettel werden im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 nach einem Elterninformationsabend an die Schülerinnen und Schüler verteilt.

Wir verwenden das Lehrbuch: „¡Apúntate!“, dieses ist handlungsorientiert, kompetenzorientiert, und entspricht den Kerncurricula.
Eine Beratung, auch durch Englisch-Fachlehrerinnen und –lehrer der Schülerinnen und Schüler über die Wahl der zweiten Fremdsprache ist sinnvoll, und die Entscheidung über die 2. Fremdsprache treffen Eltern, Schüler und Schülerinnen, Fachlehrer gemeinsam, um die Sicherheit der richtigen Wahl für jedes Kind individuell zu haben.
Spanisch ist jedoch nur vordergründig leichter als Französisch, da die Formenlehre der Verben doch sehr an Latein erinnert. Ansonsten gibt es viele grammatische Ähnlichkeiten mit dem Englischen. Da es mehr Verb- und Zeitformen gibt, als im Französischen, eignet sich Spanisch als „Gedächtnisschule“, denn es muss von den Schülerinnen und Schülern viel auswendig gelernt werden.
Vor der Wahl ist es wichtig, gemeinsam gut zu überlegen, welche Sprache dem Kind Spaß macht, dann lernt sich jede Sprache leichter, und Spaß ist die beste Motivation, auch Schwierigkeiten zu überwinden.

Spanisch kann ab Jahrgangsstufe 9 auch als Wahlpflichtunterricht gewählt werden und somit als dritte Fremdsprache erlernt werden.

Bea Roßkothen

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