Direkt zum Inhalt

Das Leitbild der Melibokusschule lässt sich an fünf gleichwertigen Säulen nachvollziehen:
Wir handeln nach von uns anerkannten Grundwerten, wir pflegen die Gemeinschaft, wir fördern Individualität, stärken selbstverantwortliches Lernen und achten auf Gesundheit in allen Belangen und Bereichen.

 

Grundwerte

Die gemeinsame Arbeit an der Melibokusschule wird durch folgende Grundwerte geprägt:

  • Chancengleichheit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Offenheit und Transparenz
  • Demokratie und Partizipation
  • gegenseitiger Respekt
  • Toleranz


Wir Schülerinnen und Schüler wollen

  • hilfsbereit, höflich, rücksichtsvoll und tolerant sein.
  • dafür sorgen, dass alle in einer angenehmen Lernatmosphäre möglichst gut und viel lernen können.
  • ernst genommen werden mit unseren Ideen und Wünschen das Schulleben.
  • mithelfen, dass die Melibokusschule eine gute Schule bleibt.
  • eine Schülervertretung, die sich aktiv für die Schülerschaft einsetzt.
  • eine Schülervertretung, die die Kommunikation zwischen der Lehrer- und Schülerschaft stärkt.


Wir Lehrerinnen und Lehrer wollen

  • als Team Schule und Unterricht zeitgemäß, realitätsnah, interessant und innovativ gestalten.
  • gemeinsam mit Eltern und Schülerinnen und Schülern Ziele setzen und sie erreichen.
  • den Schülerinnen und Schülern gegenüber eine positive Grundhaltung einnehmen und ihnen ernsthaftes Interesse entgegenbringen.
  • Leistungen der Schülerinnen und Schüler transparent bewerten.
  • klar definierte Grenzen setzen und bei Regelverstößen konsequent agieren (Schulordnung, Grüne und Gelbe Zettel, Trainingsraumkonzept)
  • von Schülerinnen und Schülern Feedback über die Unterrichtsgestaltung und Lernatmosphäre einholen.
    uns weiterbilden.


Wir Eltern wollen

  • uns für eine offene Kommunikation und gegenseitigen Respekt einsetzen.
  • die pädagogische Arbeit der Schule unterstützen und mitgestalten.


Die Mitglieder der Schulleitung wollen

  • alle Beteiligten der Schulgemeinde so unterstützen, dass sie nach den gemeinsamen Grundwerten handeln und diese einhalten können.
  • zukunftsorientierte Ideen aufgreifen und die Weiterentwicklung unserer Schule vorantreiben.

Gemeinschaft

Das Gelingen einer Gemeinschaft basiert auf zahlreichen Bausteinen wie Kooperation, sozialer Kompetenz, Rücksicht und Identifikation mit der Schule. All diese Bausteine finden ihren Niederschlag in den unten aufgeführten Aktivitäten und anvisierten Projekten der Melibokusschule.

Schulpartnerschaften und Auslandsfahrten

  • Spanien: Navalcarnero
  • Ungarn: Diósd
  • Australien – Wiederaufnahme geplant
  • England: Sprachreise


Kooperation mit außerschulischen Partnern, z.B.

  • Kooperation Schule und Verein
  • Fußball-AG mit FC Alsbach
  • AG „Umgang mit dem Pferd“ mit dem Hähnleiner Reit- und Fahrverein
  • Feuerwehr Alsbach
  • GSI Darmstadt-Wixhausen
  • TU Darmstadt
  • ESOC


Klassenfahrten


Klassenfahrten und Ausflüge mit unterschiedlicher Länge sind in allen Klassenstufen möglich, z.B. in Kl. 9/10:

  • Tagesexkursionen ins EU-Parlament nach Straßburg
  • Besuch historisch bedeutsamer Orte wie Buchenwald oder Dachau
  • Studien-, Abschlussfahrten nach Berlin oder ins Ausland

Einzelheiten regelt der Fahrtenplan der Schulen. Dieser Fahrtenplan ermöglicht individuelle Planungsmöglichkeiten und minimiert den Vertretungsbedarf.

Streitschlichtung

Die Streitschlichtung – nach den Grundsätzen der Mediation – ist eine effektive Methode der Konfliktbewältigung und wird seit vielen Jahren an der Melibokusschule durchgeführt.

Ziele:

  • Vermeidung von Eskalation von Konflikten
  • Verbesserung des Klassenklimas
  • Entlastung der Lehrkräfte von der zeitintensiven Aufgabe des „Konfliktmanagements“

Die Streitschlichtungsgespräche werden von ausgebildeten Lehrkräften durchgeführt.
An der Einbindung von qualifizierten Schülerinnen und Schülern in die Gespräche wird derzeit gearbeitet.

Identifikation

  • einheitliches Erscheinungsbild
  • Markttag
  • Schulhymne
  • Schulplaner
  • Jahrbuch
  • Sponsorenlauf
  • Schul-Shirts und Schul-Pullover
  • Eingangsprogramm in Jahrgang 5
  • gemeinsame Aktivitäten der Lehrkräfte

 

Gemeinsames Lernen unter einem Dach

In unserer Schule profitieren sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte von den Möglichkeiten, schulzweig- und stufenübergreifend voneinander und miteinander zu lernen.

  • Gymnasial-, Haupt- und Realschulklassen werden in gleichen Schulgebäuden unterrichtet.
  • Inklusion
  • Berufs- u. Studienorientierungskonzept (BSO) („Abschluss mit Anschluss“)
  • drei DaZ- Intensivklassen
  • Lernen findet sowohl schulzweig- als auch stufenübergreifend im Sport-und Wahlpflichtunterricht, in Arbeitsgruppen sowie im
  • Religions- und Ethikunterricht statt.
  • Lehrkräfte unterrichten auch schulzweigübergreifend.
  • Ein gemeinsames Lehrerzimmer für alle Schulzweige.
  • In gemeinsamen Konferenzen tauschen sich Lehrkräfte regelmäßig schulzweigübergreifend aus.
  • Entsprechend dem Hessischen Referenzrahmen Schulqualität unterstützt und fördert die Schulleitung Maßnahmen zur Unterrichtsentwicklung.


Schülergeführter Kiosk

Seit Jahren besteht ein Wahlpflichtkurs von Schülerinnen und Schülern, die unter Leitung von Lehrkräften für die Versorgung der Schülerschaft in den Pausen sorgt.

  • selbstständige Organisation der Arbeitsabläufe
  • Zubereitung und Verkauf der Pausensnacks und Getränke
  • Vor- und Nachbereitung der Abläufe in der Cafeteria
  • Abrechnung unter Anleitung von Lehrkräften

Individualität

Individualität umfasst für uns die Vorstellung von Eigenverantwortung, Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Vielfalt. Wir schätzen Persönlichkeit und Authentizität. Wir nehmen auch in der Gruppe jede Person als Individuum wahr und unterstützen Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbstwahrnehmungskompetenz.


Stärkung individueller Interessen und Fähigkeiten, z.B.:

  • Gütesiegel Hochbegabung
  • Schüleraustausche AUS, HU, Spa, Sprachreise GB
  • Ski- und Snowboardwoche
  • Förderung der Teilnahme an Wettbewerben
  • Klasse mit sportlichem Schwerpunkt
  • DELF / DELE / DSD-Sprachdiplom
  • umfangreiches Wahlpflicht- und AG-Angebot, z.B.:
    • Theater
    • Schulsanitäter
    • PC-Kurse
    • Fahrradwerkstatt
    • Jahrbuch
    • Musik-AGs
    • Akrobatik
    • Pferde-AG
    • Haustechnik
    • Nähstube
    • Schülerkiosk
  • Förderangebote, z.B.:
    • drei DaZ-Intensivklassen (Deutsch als Zweitsprache)
    • Soziales Lernen
    • Methodentraining
    • Einzelheiten sind dem Förderkonzept der Melibokusschule zu entnehmen.

Lernen

Lernen wird durch den vertrauensvollen Kontakt zwischen der Lehrkraft auf der einen und den Schülerinnen und Schülern auf der anderen Seite gefördert und gefordert. Dabei spielen Lernmethoden, Fachkompetenz, Lernerfolge, Nachhaltigkeit und Kreativität eine wesentliche Rolle und greifen immer wieder ineinander.


„Lernen lernen“

  • Kennenlernen von altersangemessenen Sozialformen (Partnerarbeit, Gruppenarbeit…)
  • fächerübergreifende Vermittlung von Lern- und Problemlösestrategien
  • Kennenlernen von unterschiedlichen Methoden und Unterrichtsformen z.B.: Lernzeit, Lernjournal

 

Fachkompetenz erwerben und anwenden

  • Wissensaneignung durch handlungs-, problemorientiertes und experimentelles Lernen
  • fächerübergreifende Unterrichtseinheiten
  • Berufspraktika in allen Schulzweigen
  • BTZ (Berufsbildungs- und Technikzentrum Bensheim) für HR Klassen
  • Besuche außerschulischer Lernorte (Museen, Theater, Gedenkstätten, …)
  • Teilnahme an Wettbewerben (Mathematikwettbewerbe, Big Challenge, …)
  • Verantwortung für den individuellen Lernfortschritt übernehmen (Berufswahlpass ab Klasse 7HR)
  • Verantwortungsvoller Umgang mit neuen Medien

 

Lernerfolge sichern

  • Differenzierung ermöglicht Erfolgserlebnisse für alle Schülerinnen und Schüler.
  • aus Fehlern lernen (z.B.: Fehlerkartei, Grünkorrektur nach einer Klassenarbeit)
  • regelmäßige Wiederholungen in schülerzentrierten Sozialformen
  • Förderkonzept ab Jahrgangsstufe 5

 


Nachhaltigkeit

  • enge Kooperation mit den Grundschulen (Gesprächsrunden, …)
  • Rückblick und Bilanz durch Bögen zur Selbstreflexion und Lehrerfeedback
  • Weiterentwicklung geschaffener Fundamente (fächerübergreifende Projekte, Austauschfahrten, …)
  • Statistiken über Lernerfolge in der GOS (Oberstufe)

 

Neugier und Kreativität fördern

  • Kurse im WPU- und AG-Angebot (Kreatives Schreiben, Kunst am Computer,…)
  • Veranstaltungen (MELI on Stage, Theateraufführungen, …)
  • Projekttage mit unterschiedlichen Schwerpunkten
  • bilinguale Unterrichtsprojekte

 

Sinnvoller Vertretungsunterricht

  • vorrangiger Einsatz einer Fachlehrkraft aus der Klasse
  • Bereitstellung von geeignetem Unterrichtsmaterial für die Vertretungskraft
  • „Verlässliche Schule“ nur durch pädagogisch geschultes Personal

Gesundheit

Wir achten auf die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, pädagogischem Personal und Angestellten.


„Gesundheitsfördernde Schule“

  • Teilzertifikate:
    • Ernährungs- & Verbraucherbildung
    • Bewegung & Wahrnehmung
    • Sucht- & Gewaltprävention
    • Verkehrserziehung/Mobilitätsbildung
  • Projekttage zum Thema „Gesundheit“


Umweltbewusstsein

  • sorgsamer Umgang mit der Schule und ihren Einrichtungen (Trashteam)
  • Ordnungs-, Putz- und Aufräumdienste
  • Aktion Sauberhafter Schulweg
  • Mülltrennung in allen Räumen
  • Energiewächter
  • Klimaschutzschule

 

Bewegung

  • volle Ausnutzung der Stundentafel
  • Klassen mit sportlichem Schwerpunkt
  • Teilnahme an Wettkampfprogrammen
  • tägliches Angebot „Bewegte Pause“
  • Sponsorenlauf
  • Klassenfahrt mit sportlichem Schwerpunkt (Wandern, Kanufahren, Orientierung im Gelände)
  • Ski- und Snowboard-Projekt
  • Lehrkräftesport
  • Ausstattung der Sportanlagen
  • Schulhofgestaltung (Bewegung, Ruhe, Kommunikation)

 

Ruhe

  • 20-Minuten-Pausen
  • Ruhezonen
  • Stillarbeitsraum für Lehrkräfte

 

Ernährung

  • Mittagessen durch Caterer in der Cafeteria an allen Schultagen
  • Schülerkiosk
  • Angebot Gesunder Snack
  • Thematisieren in Unterrichtseinheit „Ernährung“ im Jahrgang 5
  • Fach Gesundheit in Jg. 8

 

Sucht- und Gewaltprävention

  • verpflichtendes Eingangsprogramm für Kl. 5 und 7H
  • Alkoholprävention – Hirschparkklinik, Kl. 7-8
  • bei Bedarf Projekte zur Gruppen- und Ich-Stärkung (Anti-Mobbing-Programme)
  • diverse Fortbildungen und Präventionsveranstaltungen

 

Hygiene

  • Sauberkeit in den Klassenräumen
  • Thematisieren in Unterrichtseinheit „Sexualerziehung“ in den Jahrgängen 6 und 9 verpflichtend
  • Toilettenaufsicht in den Jahrgängen 9 und 10